Das kann doch gar nicht wahr sein.

Also, da gibt es ein paar Sachen, die Sie wissen sollten. Wir machen das jetzt kurz und schmerzlos:

•   Würde man den Jahres-Papierverbrauch aller Deutschen als DIN

     A4 Papier stapeln, so würde der Turm locker bis zum Mond

     reichen1 (gäbe es eine Autobahn dahin, dann wären Sie 389 Tage

     jeden Tag 8h unterwegs).

•   Die Amerikaner verbrauchen jeden Tag so viel Papier, dass man

     die Erde damit 20 mal umwickeln könnte 2, jeden Tag.



•   Weltweit werden zur Herstellung von Toner Kartuschen jedes

     Jahr 552 Millionen Liter Erdöl verbraucht.



•   Auf der Welt wird ca. alle 7 Sekunden ein Fußballfeld an Wald

     gerodet für die Papierproduktion.

 

Genau, das ist eine Menge Holz. 1940 waren es gerade ein mal 12% davon 3.

Aber das Schlimmste ist: Selbst wenn wir Europäer und Amerikaner unseren Papierverbrauch um die Hälfte reduzieren würden, weltweit wird es trotzdem immer mehr. Wir würden dann immer noch rund 125kg pro Jahr verbrauchen, während ein Inder heute nur 5 kg verbraucht und eine Chinese immerhin nur 50 kg. Das bedeutet, dass ein deutsches Kind (statistisch) heute schon in seinem ersten Lebensjahr so viel Papier verbraucht, wie ein Inder in 50 Jahren 3.


Und das liegt leider gar nicht nur an unerwünschten Werbesendungen. Aber auch dagegen sollten Sie etwas tun und ein Schild an Ihrem Briefkasten anbringen. Wer Ihnen dann trotzdem noch Werbung einschmeißt, den können Sie bei der Polizei verpetzen.


Über den Papierverbrauch auf der Erde sollten Sie im Übrigen unbedingt noch mehr lesen.

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1 Papierwende     2 interessante-Fakten.de     3 Greenpeace     4 Pro Regenwald

Was wir tun können.

(Aber auch da tut sich einiges, wir können jetzt z.B. schon unsere Einkaufssrechnungen

elektronisch archivieren.) Naja, wir haben uns jedenfalls vier kinderleichte Grundsätze

aufgestellt, nach denen wir unsere Produkte entwickeln:


1.      Wenn man der Umwelt schon Ressourcen nimmt, dann bitte schön so wenige wie möglich.

2.      Die Ressourcen, die man nimmt, sollten so verträglich wie möglich sein.
3.      Die Herstellung und Distribution sollte so wenig Schaden wie möglich anrichten.
4.      Für den Schaden der entsteht, muss ein Ausgleich geschaffen werden.

 

Durch neuartige Produktionsmethoden und durch Regionalität kann man da schon ganz schön viel erreichen. Ebenso wie durch den Einsatz ausgewählter Rohstoffe. Und um den Schaden bestmöglich wieder gut zu machen, gleichen wir unseren CO2-Footprint aus und pflanzen neue, nachhaltige Ressourcen.
Lesen Sie doch auf unseren Produktseiten mehr darüber.

Um ehrlich zu sein, das Beste wäre, wenn wir alle nur noch iPads verwenden und gar kein Papier mehr verbrauchen. Aber das dauert wohl noch eine Weile, allein deshalb, weil uns das Gesetz noch zwingt, Dinge auf Papier aufzubewahren.

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Weitere Umwelttips

Schon ein wenig Achtsamkeit wirkt.

•   Verbrauchen Sie weniger Papier


•   Verweigern Sie Produkte, die überdimensioniert verpackt sind. Man glaubt es kaum, wie viel Verpackung manche Hersteller verwenden.
 

•   Schützen Sie sich vor unerwünschten Werbesendungen, indem Sie ein Schild an Ihrem Briefkasten anbringen. Überlegen Sie mal, wie viel Papier Sie da        jede Woche weg schmeißen müssen.

 

•   Tragen Sie sich in die sogenannte Robinson-Liste ein, um sich vor personalisierten Werbesendungen zu schützen.
 

•   Benutzen Sie umweltfreundliches Kopier- und Klopapier sowie Küchenrollen. Wenn es nicht Recyclingpapier sein kann, sollte es zumindest das FSC-

    Siegel haben.

 

•   Bedrucken Sie Papier beidseitig oder benutzen Sie einseitig bedrucktes Papier als Schmierzettel. Da fühlt man sich gleich viel besser.
 

•   Bedrucken Sie Papier möglichst in schwarz und nicht in Farbe, das verbraucht wesentlich weniger Chemikalien.
 

•   Verzichten Sie auf Pappgeschirr.
 

•   Verwenden Sie Metallfilter für Kaffee und Tee.